Verlauf der 1. Pedelec-Tour

Erster Pedelec-Ausflug am 05. Mai 2018

Bei schönstem Radelwetter hatten sich trotz anderer Aktivitäten in Burgwedel (Volkslauf LCB/ Schützenfest Thönse) neun Pedelec-Radler am Rathausplatz in Großburgwedel eingefunden. Die meisten Räder sahen so neu aus, als wären sie gerade ausgeliefert worden. Und das war auch das Ziel: der Austausch mit den schon „erfahrenen“ Eigentümern. Die Route wurde ausgehändigt, die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen besprochen, und los ging es, wie versprochen, nur über gut ausgebaute Nebenstraßen, Wirtschafts-/Radwege. Wenn es die Verkehrssituation zuließ wurde intensiv nicht nur Fachwissen ausgetauscht. Nach dem Kaffeetrinken in der „Alten Backstube“ in Fuhrberg radelten wir, wie geplant, über den Heidewinkel und Kleinburgwedel zurück .

Da dieses Angebot positiv aufgenommen wurde, wird es sicher fortgeführt.

 

14.4.2018 – Tour rund um Burgwedel

50 km Fahrradtour des ADFC Burgwedel

Start: 14.oo, Rathausplatz Großburgwedel

Am Samstag, den 14. April, organisiert der ADFC Burgwedel eine Fahrradtour rund um Burgwedel.
Abfahrt ist um 14.oo Uhr auf dem Domfront- (Rathaus-) Platz in Großburg­wedel, die Rückkehr gegen 18.oo geplant.
Die gesamte Strecke ist etwa 50 km lang und führt gegen den Uhrzeigersinn um alle 7 Burgwedeler Ortschaften herum. Es werden überwiegend geteerte Radwege, z.T. aber auch unbefestigte Feld- und Waldwege benutzt.
Jeder Teilnehmer fährt auf eigene Gefahr und ist selbst für Verpflegung und Getränke zuständig. Eine Landkarte mit Fahrtroute wird gestellt.
Auch E-Bikefahrer können teilnehmen und gerne auch Radler, die keine ADFC-Mitglieder sind. Sie zahlen eine Spende von 2.- €.
Anmeldung und weitere Informationen bei Steffen Timmann,
o1577 723 9091 oder s [dot] timmann [at] adfc-hannover [dot] de

Fahrradtouren mit dem ADFC Burgwedel

Fahrradtouren mit dem ADFC Burgwedel
Saisoneröffnung im April

Der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad Club) Burgwedel bietet 2018 wieder von April bis September geführte Fahrradtouren in der Burgwedeler Umgebung an.

Die kurzen „Feierabend-Touren“ starten ab 4. April jeden Mittwoch um 18.oo auf dem Rathausplatz (Domfrontplatz) in Großburgwedel. Sie sind ca 30 – 40 km lang und dauern 2 bis 2 ½ Stunden.

Die mittleren „Samstag-Touren“ finden jeweils am zweiten Sonnabend eines Monats statt. Sie sind ca 40 – 60 km lang, dauern 4-5 Stunden und starten 14.oo ebenfalls auf dem Rathausplatz. Die erste Rundfahrt am 14. April wird alle Burgwedeler Ortschaften berühren.

Auch die längeren „Sonntag-Touren“ jeweils am 4. Sonntag eines Monats starten auf dem Rathausplatz. Sie beginnen um 10.oo Uhr, dauern mit Rast 7-8 Stunden und sind zwischen 60 und 80 km lang.

Die sog. „Thementouren“ führen zu Sehenswürdigkeiten auch außerhalb der Region und benutzen teilweise auch die Bahn. Als Ziele sind in diesem Jahr u.a. die Marienburg, das Wasserkreuz in Minden und das Steinhuder Meer vorgesehen. Alle Touren werden rechtzeitig in der Presse und im Netz angekündigt.

Die für Samstag, 5. Mai,14.oo, geplante „Pedelec-Tour“ findet in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Leider haben in der letzten Zeit Unfälle mit den Elektrorädern stark zugenommen. Pedelecs und E-Bikes bieten nicht nur eine andere Technik, sondern erfordern auch andere Fahrweisen als die klassischen Fahrräder.
Die Pedelec-Tour ist auch für E-Bike Anfänger gedacht. Tourleiter Manfred Obermann wird in den Pausen Hinweise zu den speziellen Möglichkeiten und Gefahren der E-Räder geben.

Neuwahl des Vorstands

Helmut Dirks (WTM, stellv.Sprecher und Kassenwart) Steffen Timmann (GBW, Sprecher) Robert Lindner (GBW, stellv. Sprecher)

Auf der Jahreshauptversammlung des ADFC Burgwedel musste satzungsgemäß der Vorstand neu gewählt werden. Der alte Vorstand stellte sich wieder zur Wahl und wurde einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Neuer und alter Sprecher der Ortsgruppe ist damit Dr. Steffen Timmann (GBW). Seine Stellvertreter sind wie bisher Helmut Dirks aus Wettmar (auch Kassenwart) und Dr. Robert Lindner aus Großburgwedel. Vier Beisitzer ergänzen den Vorstand, nämlich Franz-Josef Hilleckes (GBW, Lastenrad), Jürgen Giesche-Zudnik (FBG, Radverkehr-Infrastruktur), Manfred Obermann (GBW, Netzseite und Feierabendtouren) und Hans-Dieter Rohlf (GBW). Sie wurden wie die Sprecher ebenfalls einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt.

Nachdem in den letzten beiden Jahren speziell der Radverkehr in Wettmar und Fuhrberg untersucht  wurde, soll 2018 ein Ortstermin in Großburgwedel organisiert werden. Geplant ist auch ein öffentlicher Informations- und Diskussionsabend zur Auswertung der Radschulwegbefragung von Schülern und Eltern der Grundschule Großburgwedel. Das Radtourenprogramm mit Feierabend-, Samstags- und Sonntagstouren der letzten Jahre wird wieder von April bis September durchgeführt. Als Tourenleiter stehen weiterhin Wolfram Anders, Franz-Josef Hilleckes, Robert Lindner, Manfred Obermann, Hans-Dieter Rohlf und Steffen Timmann zur Verfügung.

8.1.2018 Jahreshauptversammlung des ADFC Burgwedel

Die Jahreshauptversammlung der ADFC Ortsgruppe Burgwedel ist öffentlich. Stimmberechtigt sind allerdings nur Mitglieder. Sie findet statt am

Montag, 8. Januar 2018, 19.oo Uhr, in der

Seniorenbegegnungsstätte,  Großburgwedel, Gartenstr. 10.

Tagesordnung:
1. Begrüßung, Genehmigung der Tagesordnung
2. Bericht über das vergangene Jahr
3. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstands
4. Wahl des neuen Vorstandes (Sprecher und Beisitzer) *)
5. Wahl der Kassenprüfer
6. Weitere Arbeit im laufenden Jahr
7. Verschiedenes

*)  Der Vorstand besteht aus einem Sprecher und zwei Stellvertretern, von denen einer die Kasse übernimmt.
Das Sprecherteam wird durch mehrere Beisitzer ergänzt, die z.T. bestimmte Aufgaben übernehmen.
Die Wahl erfolgt für 2 Jahre, also bis zur JHV Anfang 2020

Nach dem formalen Teil (etwa 20.oo Uhr) zeigt Manfred Obermann seinen Film (ca 60 min) von seiner
Fahrradtour von Leer durch die Niederlande und Belgien nach Aachen
die er im Juni 2017 mit Freunden fuhr.

 

Stadtradeln 2017 in Burgwedel

Das STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, des größten kommunalen Netzwerks zum Schutz des Weltklimas, dem über 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören.
Ziele der Kampagne sind, BürgerInnen zur Benutzung des Fahrrads im Alltag zu motivieren und die Themen Radfahren und Radverkehr stärker in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.
Während der dreiwöchigen Aktionsphase buchen die Radler die zurückgelegten Kilometer auf ihrem sogenannten Radelkalender im Internet. Ziel ist es, möglichst viele Kilometer mit dem Rad zu fahren und für die Heimatgemeinde und das eigene Team zu sammeln.

Vor 10 Jahren startete die Aktion in Deutschland. Die Region Hannover nahm 2017 zum 5. Mal daran teil und wie im letzten Jahr auch alle 21 Regionskommunen. In Burgwedel (zum 4. Mal dabei) wurde die Aktion von Harald Rietz von der Stadtverwaltung und Steffen Timmann vom ADFC koordiniert. Sie freuten sich über das positive Burgwedeler Ergebnis:

Burgwedel

km ges.

Platz

Teiln.

Platz

Tn/100 Ew

Platz

km/Ew

Platz

Teams

2017

60524

6(21)

1223

3(21)

5,92

1(21)

2,93

4(21)

17

2016

54515

6(21)

1316

3(21)

6,48

1(21)

2,68

5(21)

16

Die Kilometerzahl wurde gegenüber 2016 von knapp 55.000 km auf über 60.000 km gesteigert. Das ergab fast 3 km pro Einwohner – Platz 4 unter den Regionskommunen.
Über 1200 Teilnehmer in 17 Teams haben dazu beigetragen. Das sind etwa 6 % der Bevölkerung und in dieser Kategorie ist Burgwedel Spitze in der Region. Möglich wurde dies vor allem durch das Engagement der Schulen. Der Autofreie Schultag am Gymnasium mobilisierte über 1000 Schüler, weitere kamen von der Oberschule und der IGS Großburgwedel und der Grundschule Thönse.

2017 starteten 17 Mannschaften für Burgwedel , das Team vom Gymnasium und die Rathausbiker von der Stadtverwaltung waren die beiden größten.

Der ADFC Burgwedel sammelte mit 11.100 km die meisten Kilometer gefolgt vom Laufclub Burgwedel mit 9.815 km. Die Wetterfesten Radler von der Seniorenbegegnungsstätte fuhren 7700 km und liegen damit auf dem 3. Platz.

Teamergebnisse

Teiln

Platz

km ges.

Platz

km/Teiln

Platz

ADFC BUW

23

5

11102

1

483

4

LCB Tourenradgruppe

24

4

9815

2

409

5

Die Wetterfesten (SBS)

19

7

7721

3

406

6

Offenes Team

22

6

5855

4

266

7

Gymnasium GBW

1042

1

5691

5

5

17

SV Burgwedel

25

3

4461

6

178

10

Rathaus Biker

28

2

4188

7

146

14

IGS Burgwedel

5

10

3105

8

621

3

Wir radeln

3

13

2053

9

684

2

Entenfang

9

9

1840

10

204

9

Pedalritter

2

15

1535

11

767

1

Oberschule BUW

5

10

1081

12

216

8

SPD Burgwedel

5

10

837

13

167

11

FloHKati

3

13

462

14

154

13

Großburgwedeler Nachbarn

2

15

330

15

165

12

Sonnenblumenschule Thönse

4

11

269

16

67

16

Kita II

2

15

180

17

90

15

7 Radler fuhren über 1000 Km in den 3 Wertungs-Wochen:
Jürgen Webers vom LCB (1093 km), sowie Manfred Obermann (1269 km), Wolfram Anders (1157 km), Franz Hilleckes (1156 km) und Steffen Timmann (1122 km) vom ADFC, Uwe Hoffmeister (1117) vom LCB, sowie Gerd Modrow von den Pedalrittern (1047 km).

Das Stadtradeln ist von der Grundidee her eine Werbung für den Klimaschutz und das Radfahren. Um den Spaß- und Werbeeffekt zu vergrößern, hat man mit dem Stadtradeln einen Wettbe­werb zwischen Kommunen verbunden. Dabei erreichte Burgwedel mit insgesamt 60.500 km in der Region den 6. Platz von 21. Hier liegen Hannover und Garbsen weit vorne.
Relativ zur Einwohnerzahl schaffte Burgwedel 2,93 km/Einw und damit Platz 4 von 21.
Hier belegen Wennigsen, Garbsen und Hemmingen die Plätze 1 bis 3.

Niedersachsen- oder bundesweite Vergleiche sind noch nicht möglich. Manche Städte in Deutschland haben noch gar nicht angefangen, Kilometer zu sammeln.

Genaue Ergebnisse kann man unter www.stadtradeln.de nachschlagen.

Samstagstour Einbeck – Alfeld am 13.Mai 2017

Es hatten sich um 08:30 Uhr 17 Radler für die Fahrt ins schöne Leinetal am Bahnhof Burgwedel eingefunden, um mit dem Niedersachsenticket der Bahn bis nach Salzderhelden/Einbeck, unserem Startpunkt der Radeltour,  zu reisen. Über den Leinepolder, einem Wasserrückhaltebecken ging es bei strahlendem Sonnenschein und angenehmer Temperatur zunächst in Einbeck über die noch teilweise gut erhaltene Stadtmauer zum neuesten Museum, dem PS-Speicher https://ps-speicher.de  .

Erklärende Worte zum PS-Speicher

Für viele Mitreisende war die anschließende Tour durch die überwiegend schön restaurierte Altstadt  www.einbeck.de  eine Überraschung, die nicht erwartet worden ist.

Marktkirche und Marktstraße

Wir hatten die Räder abgestellt und jeder konnte das sehenswerte Zentrum allein oder in Gruppen erkunden. Weiter ging es überwiegend auf einem gut ausgebautem Radweg durch das Leinetal.  Über die Burgruine Greene, durch die sanfte Hügellandschaft, vorbei am Pumpspeicherwerk Erzhausen,  https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk_Erzhausen ,  bis nach Freden.

Drohende Gewitterwolken lösten sich auf, die Regensachen konnten in den Satteltaschen bleiben. Leichter Rückenwind schob uns zügig nach Alfeld, so dass wir noch Zeit fanden das Weltkulturerbe „Fargus-Werk“ http://www.fagus-werk.com für eine Stunde zu besichtigen. So, wie geplant, sind wir mit vielen neuen Eindrücken wieder mit dem METRONOM zurück nach Großburgwedel gefahren.

 

 

 

 

 

2.4.2017 – Radverkehrsmängel in Fuhrberg

Gemeinsamer Ortstermin von Ortsrat und ADFC

Am Sonntag, den 2.4. hatte der ADFC Burgwedel zu einer Fahrradtour durch Fuhrberg eingeladen, um einige für Radfahrer, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer kritische Stellen anzusehen. Jürgen Giesche-Zudnik (Fuhrberg) vom ADFC hatte die Tour vorbereitet. Der Ortsrat mit Ortsbürgermeister Heiner Neddermeyer war vollzählig vertreten. Unter den teilnehmenden Fuhrberger Bürgern war auch der Schulelternratsvorsitzende Hans-Dieter Drechsler, dessen Tochter Daria besonders auf Gefahrenstellen an den Schulwegen hinwies.

Besonders kritisch ist die Situation an der Landesstr. 310, die Fuhrberg von Ost nach West durchquert.

Der benutzungspflichtige und gegenläufige Rad-/Gehweg an der Mellendorfer Str. hat nur eine Breite von rd. 2,00m und entspricht in Oberfläche und Linien­führung nicht den verkehrssicheren und rechtlichen Ansprüchen einer zeitgemäßen Radverkehrsanlage. Der Rad-/Gehweg muss zwingend verbreitert und – um die Straßenbäume zu erhalten – angehoben werden.
Die Stadt Burgwedel hat aufgrund vertraglicher Regelungen die Baulast und Ver­kehrs­sicherungs­pflicht und steht bei zu befürchtenden Stürzen in voller Haftungs­pflicht. Hier ist an besonders kritischen Stellen eine kurzfristige Mängelbehebung geboten, obwohl eine vollständige Grunderneuerung der über 40 Jahre alten Anlage unausweichlich erscheint.

Für den Radverkehr an der Celler Str. vom Feuerwehrhaus bis Wieckenberger Weg fehlen sowohl die baulichen als auch die rechtlichen Voraussetzungen. Die Beschilderung auf dem gesamten Abschnitt ist unvollständig, nicht eindeutig und z.T. irreführend. Radfahrer müssen auf der stark befahrenen Landesstraße fahren oder gehen durch (das z.T. verbotene) Fahren auf dem Gehweg ein hohes Haftungsrisiko ein.
Mehrere Lösungsvorschläge des ADFC für eine nötige Querung am Försterkamp wurden vorgestellt und erörtert. Sie können als Grundlage für die Abstimmung mit der Stadt (für Rad-/Gehweg), dem Land (für die Landesstraße) und der Region (als Verkehrsbehörde) dienen.

Auch für kritische Punkte an den Schulwegen wie z.B. an den Einmündungen von Schlesischer Str. bzw Kahlsweg in die Straße An der Schule hatte der ADFC Lösungsansätze erarbeitet. Diese und weitere Hinweise und Vorschläge wurden auf über 20 Seiten zusammengestellt und offiziell an den Fuhrberger Ortsrat und die Burgwedeler Stadtverwaltung übergeben.

14.3.2016 – Gründung der ADFC Ortsgruppe Burgwedel und Vorstandswahlen

Sprecher und Beisitzer

Sprecher und Beisitzer

Sprecher

Der neue Vorstand der ADFC-Ortsgruppe Burgwedel

Um ihre Arbeit besser auf die unterschiedlichen lokalen Belange konzentrieren zu können, hat sich die alte ADFC Ortsgruppe Burgwedel / Isernhagen im Februar in zwei Gruppen geteilt. Der Burgwedeler Teil, die neue Ortsgruppe Burgwedel, wählte am Montag, 14.3.2016, seinen Vorstand für die kommenden zwei Jahre.

Als Sprecher kandidierte Steffen Timmann (GBW). Er wurde ebenso einstimmig gewählt wie die stellvertretenden Sprecher Helmut Dirks (WTM, auch Kassenwart), Robert Lindner (GBW) und Dieter Schwanke (WTM). Dies Sprecherteam wird ergänzt durch die Beisitzer Jürgen Giesche-Zudnik (FBG), Manfred Obermann (GBW) und Hans-Dieter Rohlf (GBW).

Wolfram Anders und Andreas Strauch (beide GBW) werden die Kasse prüfen.
Bis auf D.Schwanke und H.-D. Rohlf gehörten alle bereits dem Vorstand der alten gemeinsamen Gruppe an. Für Kontinuität ist also gesorgt.

Außerdem wurde die kommende Fahrradsaison – insbesondere das Burgwedeler ADFC Tourenprogramm – vorbereitet. Die wöchentlichen Feierabendtouren mittwochs, 18 – 20 Uhr, beginnen am 7.4.. Die ganztägigen Sonntagstouren jeweils am 4. Sonntag des Monats starten am 24.4. mit einer 70 km Fahrt zu den Landmarken an der Burgdorfer Aue. Startpunkt der Touren ist bis auf wenige Ausnahmen der Domfront- (Rathaus-) Platz in Großburgwedel.

Die Vorstandswahl der neuen Ortsgruppe Isernhagen erfolgt voraussichtlich in der zweiten Aprilhälfte.

6.11.2015 – Zu wenig Licht im Dunklen

Beleuchtung RobertAm 06.11. stellte Robert Lindner vom ADFC Burgwedel-Isernhagen in einem öffentlichen Vortrag die Ergebnisse einer Erhebung zur Fahrradbeleuchtung in Burgwedel vor. Die Zahlen stimmen nachdenklich: von den insgesamt 705 gezählten Radfahrern waren aus der Gruppe der Jugendlichen 25% im Dunkeln ohne Licht unterwegs, weitere 16% nur mit einem Licht. Überraschenderweise schnitten die Erwachsenen kaum besser ab: aus dieser Gruppe radelten 23% ohne Licht und 15 % mit nur einem Licht.
Lediglich die Grundschüler konnten in dieser Erhebung glänzen: nur jeweils 13 % radelten ohne Licht bzw. mit lediglich einem Licht. Zu dem besseren Ergebnis tragen sicher die intensive Verkehrserziehung durch die Grundschule und möglicherweise auch die höhere Fürsorglichkeit der Eltern gegenüber ihren jüngeren Kindern bei. Auch die Tatsache, dass vor der Grundschule regelmäßig die Polizei präsent ist, mag Eltern dazu motivieren, auf die Beleuchtung der Räder ihrer Sprösslinge besser zu achten. Dass polizeiliche Kontrollen durchaus positive Effekte auf das Verhalten von Radlern ohne Licht haben können, darauf wies ein Mitarbeiter eines Burgwedler Fahrradgeschäftes hin: er beobachte jedes Mal nach einer polizeilichen Kontrolle eine Woge von Nachfragen nach Fahrradlichtern.
Dabei wird es den Radfahrern seit Mitte 2013 vom Gesetzgeber leicht gemacht: die für Rennräder unter 11 kg weit verbreiteten Akku- oder Batterie-Aufstecklichter sind jetzt auch an normalen Fahrrädern erlaubt, wenn die Leuchten ständig mitgeführt werden und den gesetzlichen Mindestanforderungen genügen. Ob letzteres der Fall ist, kann man an einem Prüfzeichen (eine Welle gefolgt von einem K und mehreren Zahlen, z.B.: ) leicht erkennen. Durch die in den letzten Jahren enorm verbesserte LED-Technik kann man heute sein Fahrrad so effizient beleuchten, dass man auf die genaue Einstellung des Frontscheinwerfers achten muss, um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Hier gilt, dass die Mitte des Lichtkegels 10 m vor dem Fahrrad den Boden erreichen muss. Entwicklungen wie Standlichttechnik und wetterunempfindliche Nabendynamoserhöhen Sicherheit und Zuverlässigkeit und sind dank Massenmarkt erschwinglich.
Die Technik ermöglicht heute, auch im Dunkeln sichtbar und sicher Rad zu fahren. Wie wichtig die Motivation zum Einsatz dieser Technik ist, zeigt ein Blick in die Unfalldatenbank des ADFC: Radler ohne Licht im Dunklen trifft immer ein hoher Anteil der Schuld. Welch schwerwiegenden physischen, psychischen und finanziellen Folgen solche Unfälle haben können, dürfte den Radfahrern ohne Licht wohl nicht klar sein.
Die beiden Burgwedler Fahrradgeschäfte werden in den nächsten Wochen kostenlose Beleuchtungschecks für Radfahrer anbieten, denen noch kein Licht aufgegangen ist.

© ADFC Wennigsen/Barsinghausen 2018