Tourbericht Wasserstraßenkreuz Minden und Kloster Loccum am 02.Juni 2018

Es hatten sich 11 weitere Radler angemeldet, und alle erschienen trotz des trüben Wetters zur Anfahrt am Bahnhof Großburgwedel. Die kurze Umstiegszeit von 14 Minuten am Bahnhof Hannover war die erste sportliche Herausforderung, sie wurde von allen souverän bewältigt.

                                                                                       

In Minden interessierte uns zunächst der Dom mit der Nachbildung der „Goldenen Tafel“ (das Origninal wurde an das Bode-Museum in Berlin verkauft). Das wertvolle „Mindener Kreuz“ aus dem 11. Jahrhundert liegt sicher verwahrt im Domschatz, eine Nachbildung konnte jedoch ebenfalls besichtigt werden.

             

Das Wasserstraßenkreuz ist zwar am Boden nicht so leicht zu erkennen, jeder hatte jedoch einen Plan mit den wesentlichen Daten, einem Geländeplan mit Luftbildaufnahme erhalten.

Über Petershagen ging es bei leichtem Nieselregen auf einer lokalen Mühlenroute in Richtung Loccum. Die Klosterkirche konnte zwar besichtigt werden, der überwiegende Teil des Klosters ist jedoch wegen langfristiger Baumaßnahmen gesperrt. Nach Wiedereröffnung wird das gesamte Kloster, einschließlich Park bis zur Lucca-Burg, ein lohnendes Ziel für einen Wochenendausflug sein.

Beim anschließenden Kaffeetrinken wurden so interessante Gespräche geführt, dass wir die geplante Abfahrtzeit von Neustadt/Rbbge leicht aus dem Sinn verloren. Zügig und mit Rückenwind erreichten wir über Rehburg direkt das Steinhuder Meer. Im Bereich der „Weißen Düne“ erkannten wir, dass unsere Abfahrtzeit in Neustadt wohl nicht gehalten werden konnte. Aber wir hatten nicht mit der DB gerechnet, die nur wegen uns eine Zugverspätung von 20 Minuten eingebaut hatte, so dass wir, wie geplant, nach 66 km-Radtour auch pünktlich gegen 18:00 Uhr wieder in Großburgwedel ankamen.

 

 

© ADFC Wennigsen/Barsinghausen 2018

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