Keine Veranstaltungen im November

Wegen Corona finden im November keine Fahrradtouren – auch keine Spontan-Touren – des ADFC Burgwedel statt. Aber natürlich darf jede(r) alleine fahren, laufen, wandern …
Auch der Radlertreff (Vorstandssitzung) fällt im November aus. Die SBS ist geschlossen.
Mal sehen, wie es im Dezember und im nächsten Jahr weiter geht.

1,50 m Abstand zwischen KFZ und Fahrrad – kann man da noch überholen ?

Ende April 2020 ist die neue Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft
getreten und seitdem dürfen die Schilder 277.1 aufgestellt werden. Auf derart gekennzeichneten Straßen dürfen Autos keine Zweiräder überholen. Sollten diese Schilder auch in Burgwedel aufgestellt werden?

Der ADFC Burgwedel sieht im Moment dafür keine Veranlassung. Schilder stehen schon genug an den Straßen und wenn zum Überholen nicht genügend Platz ist, darf auch ohne Verbotsschild nicht überholt werden.
Der Paragraph 5 der StVO macht da eine klare Ansage:
Beim Überholen muss ein ausreichender Seitenabstand zu den anderen Verkehrsteilnehmern eingehalten werden. Beim Überholen mit Kraftfahrzeugen von zu Fuß Gehenden, Rad Fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug Führenden beträgt der ausreichende Seitenabstand innerorts mindestens 1,5 m und außerorts mindestens 2 m.

Wie breit muss dann eine Straße sein, damit ein Radfahrer (oder eine Radfahrerin) überhaupt von einem Auto überholt werden kann. Betrachten wir eine in Burgwedel häufig anzutreffende Wohnstraße mit Parkbuchten auf einer Seite. Ein normaler Golf ist mit Spiegeln ca 2m breit, dem Radfahrer geben wir 70 cm Lenkerbreite.
Der ADFC empfiehlt Radfahrenden mit 1m Abstand an parkenden Autos vorbeizufahren (zum Dooring s.u.). Zusammen mit dem Mindestabstand von Auto und Fahrrad sind wir bei 5,20 m. Also besteht bei 5m-Fahrbahnbreite ein faktisches Überholverbot !

Fahrer von breiteren Fahrzeugen wie z.B. Wohnmobilen, Lkw‘s oder Bussen haben im Verkehrsalltag noch seltener die Möglichkeit, den Mindestabstand tatsächlich einzuhalten.

Wie kommen in Burgwedel die Rad- und Autofahrer in der Praxis miteinander aus?
In den Wohnstraßen – häufig in Tempo-30-Zonen – gibt es kaum Probleme.
Auf engeren Straßen scheint man mehr aufeinander Rücksicht zu nehmen.
Anders dagegen auf den Ortsdurchfahrten der Kreis- und Landestraßen. Hier kommt es doch häufiger vor, dass sich Autofahrer auch bei Gegenverkehr noch am Radfahrer vorbeiquetschen. Schlimm ist es in Großstädten. In Berlin wurde vor wenigen Jahren 16.700 Überholvorgänge gemessen. Nicht einmal jeder vierte Radfahrer wurden regelkonform überholt, 3200 mit weniger als ein Meter Abstand. Das spiegelt sich natürlich in der Unfallstatistik, zu enges Überholen ist eine häufige Unfallursache.

Eine andere häufige Unfallursache ist das sog. Dooring.
Nach einer Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) hängt fast jeder fünfte Unfall von Radfahrern und Fußgängern mit geparkten Autos zusammen und davon wiederum die Hälfte mit dem Dooring. Deshalb empfiehlt der ADFC den 1m-Abstand zwischen Radfahrern und parkenden Autos.

Fahrradklimatest 2020

Macht Radfahren in Deiner Stadt Spaß oder ist es Stress?

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrenden in Deutschland

Der Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) bundesweit durchgeführt. Das Bundesverkehrsministerium fördert den Fahrradklima-Test aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans.
Im Jahr 2020 findet die Umfrage zum neunten Mal statt – vom 01. September bis 30. November. Per Fragebogen kannst Du mit wenig Aufwand die Situation für Radfahrende in Deiner Stadt bewerten. So habt Ihr die Chance, Politik und Verwaltung wichtiges Feedback zur Situation von Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern vor Ort zu geben.

Die Fragebögen können ab 1.9. online unter https://fahrradklima-test.adfc.de/teilnahme online ausgefüllt werden.
In Papierform erhältst Du die Fragebögen beim ADFC – einfach eine E-Mail schreiben.
Die ausgefüllten Bögen können dann auch beim ADFC abgegeben werden – spart Porto.

Wichtig: Städte bis 100.000 Einwohner*innen (dazu gehört Burgwedel) benötigen mindestens 50 Teilnahmen, um benotet zu werden.
Also nehmt selber teil und werbt Freunde, Bekannte, Kollegen Familienmitglieder mitzumachen.

Hier geht’s zur offiziellen Netzseite des ADFC Klimatests

und hier gibt es einen kleinen Trailer zum Appetit machen

und hier den Fragebogen als PDF-File

Auch im Mai keine geführten Radtouren

CORONA – bedingt finden bis zum 31. 5. 2020 keine geführten Radtouren des ADFC Burgwedel statt.

Stadtradeln jetzt doch vom 7. bis 27. Juni

Die Corona-Krise erfordert jeden Tag neue Entscheidungen. In der Region Hannover (und damit natürlich in allen 21 teilnehmenden Kommunen) wird die STADTRADEL Aktion jetzt doch – wie ursprünglich geplant – vom 7. bis 27. Juni durchgeführt. Das war auch für den ADFC überraschend.

Wir bitten Sie um Verständnis für diese neue Entwicklung und hoffen, dass Sie trotz des Hin- und Her’s auch in diesem Jahr wieder dabei sind. 

Anmelden können Sie sich unter dem Link
https://www.stadtradeln.de/registrieren
Wer sich für 2020 schon angemeldet hatte, muss dies natürlich nicht nochmals tun.

Mit dem Rad zur Arbeit – von und nach Burgwedel

Es gibt viele Gründe dafür, nicht nur in der Freizeit, sondern auch alltags mit dem Rad zu fahren, etwa zum Einkaufen, zur Schule oder zur Arbeit.
Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ soll dies fördern. Sie wird seit 2003 gemeinsam vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der Gesundheitskasse AOK organisiert.

Robert Lindner vom ADFC Burgwedel hat dazu einen auf Burgwedel zugeschnit­tenen Flyer (adfc-burgwedel.de/wp-content/uploads/2020/03/von-Burgwedel-mit-dem-Rad-zur-Arbeit_V9.pdf) mit praktischen Tipps für Arbeitnehmer und Arbeit­geber zusammengestellt. Er wurde von der Stadt Burgwedel gedruckt und ist beim ADFC erhältlich.

Auch die Region Hannover fördert nicht nur den Freizeitradverkehr. Sie hat das Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr entwickelt und dafür in zwei Ausbau­stufen Fördergelder des Bundes eingeworben. Auf Burgwedeler Gebiet wird damit z.B. der Radweg Neuwarmbüchen–Thönse–Wettmar an der K 116 gebaut und der Radweg Thönse-Engensen an der K 117 saniert.

In der aktuellen Corona-Lage bietet der ADFC keine geführten Radtouren an. Aber Radfahren allein, zu zweit und in Familie ist nicht nur erlaubt, sondern mit Abstand und abseits des Gedränges auch empfohlen. Wenn es die behördlichen Empfeh­lungen und Anordnungen erlauben, wird der ADFC wieder Pendlertouren anbieten, auf denen Alltagsrouten nach Celle, Burgdorf, Hannover, Langenhagen erkundet werden. Diese Routen werden auch auf der Netzseite www.adfc-burgwedel.de/ veröffentlicht.

Auch in Corona-Zeiten macht Radfahren Spaß, fit und gesund. Es beugt Bewegungsmangel vor, sorgt für frische Luft und stärkt das Immunsystem. Gleichzeitig entgeht man der Enge öffentlicher Verkehrsmittel und verringert so die Ansteckungsgefahr. Sehr gut, dass die Fahrradwerkstätten inzwischen wieder öffnen können.

Mit dem Rad zur Arbeit – von und nach Burgwedel

Mit dem Rad zur Arbeit“ ist eine große, deutschlandweite Mit­machaktion von ADFC und der AOK. Gemeinsam mit der Stadt Burgwedel hat der ADFC einen Flyer herausgegeben, um unterstützend ebenfalls dafür zu werben, mit dem Rad von und zur Arbeit nach Burgwedel zu fahren.
Sie können diesen Flyer (auch mehrere) bei  burgwedel [at] adfc-hannover [dot] de  bestellen .
Einen PDF-File des Flyers finden Sie hier.

Info-Abend am 2. April 2020 fällt aus

Corona bedingt fällt der angekündigte Info-Abend am 2.4., 19.oo, über das Tourenprogramm des ADFC Burgwedel leider aus.
Der Bilder-Vortrag von Reinhard Spörer über seine Radtour an Lahn, Rhein und Mosel soll später im Jahr nachgeholt werden.

Radfahren auch im Winter

Winter Bike to Work Day (Winter-Fahrradpendlertag)

Aktion des ADFC am Bahnhof Großburgwedel am 14.2.2020

2013 gründeten zwei Finnen die Winter Cycling Federation, die seitdem den jährlichen Winter Cycling Congress organisiert.
Sie rief den Winter Bike to Work Day (Winter-Fahrradpendlertag) ins Leben, an dem sich seit Beginn Radfahrer aus über 40 Ländern beteiligten.
Dieser internationale Fahrradaktionstag fällt immer auf den zweiten Freitag im Februar, 2020 also auf den 14. Februar.

Der ADFC Burgwedel wird an diesem Tag morgens die Fahrrad-Pendler am Bahnhof Großburgwedel begrüßen und ihnen eine kleine Stärkung für den Arbeitstag überreichen.

10.2. Jahreshauptversammlung des ADFC Burgwedel


Laut Satzung muss der Vorstand der ADFC Ortsgruppen alle zwei Jahre neu gewählt werden.  
In Burgwedel stand die Neuwahl dieses Jahr auf der Tagesordnung.
Der alte Vorstand mit Steffen Timmann (GBW) als Sprecher wurde einstimmig entlastet und für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.
Ebenso wurden die stellvertretenden Sprecher Helmut Dirks (WTM, auch Kassenwart) und Robert Lindner (GBW) wiedergewählt.Die vier Beisitzer Jürgen Giesche-Zudnik (FBG), Franz-Josef Hilleckes (Lastenrad), Manfred Obermann und Hans-Dieter Rohlf (alle GBW) bekamen zwei neue Kollegen, nämlich Jörg Hanschke (THÖ) und Jürgen Oberheide (GBW). Die Belange des Radsports wurden im alten Vorstand etwas stiefmütterlich behandelt. Jürgen Oberheide wird dies als engagierter und aktiver Rennradfahrer ändern.

Auch 2020 wird der ADFC Burgwedel von April bis September geführte Fahrradtouren (auch für Nicht-Mitglieder) anbieten. Neben den wöchentlichen Feierabendtouren (30 – 40 km) wird es wieder monatliche Halbtags– (40 – 60 km) und Ganztagstouren (60 – 80 km) geben.
Im Oktober steht der traditionelle Ortstermin gemeinsam mit dem Ortsrat einer der Burgwedeler Ortschaften auf dem Programm. Diesmal wird es nach Thönse gehen.

Der engere alte und neue Vorstand von links nach rechts:
H.Dirks, S.Timmann, R.Lindner

© ADFC Wennigsen/Barsinghausen 2020