Radfahren auch im Winter

Winter Bike to Work Day (Winter-Fahrradpendlertag)

Aktion des ADFC am Bahnhof Großburgwedel am 14.2.2020

2013 gründeten zwei Finnen die Winter Cycling Federation, die seitdem den jährlichen Winter Cycling Congress organisiert.
Sie rief den Winter Bike to Work Day (Winter-Fahrradpendlertag) ins Leben, an dem sich seit Beginn Radfahrer aus über 40 Ländern beteiligten.
Dieser internationale Fahrradaktionstag fällt immer auf den zweiten Freitag im Februar, 2020 also auf den 14. Februar.

Der ADFC Burgwedel wird an diesem Tag morgens die Fahrrad-Pendler am Bahnhof Großburgwedel begrüßen und ihnen eine kleine Stärkung für den Arbeitstag überreichen.

10.2. Jahreshauptversammlung des ADFC Burgwedel


Laut Satzung muss der Vorstand der ADFC Ortsgruppen alle zwei Jahre neu gewählt werden.  
In Burgwedel stand die Neuwahl dieses Jahr auf der Tagesordnung.
Der alte Vorstand mit Steffen Timmann (GBW) als Sprecher wurde einstimmig entlastet und für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.
Ebenso wurden die stellvertretenden Sprecher Helmut Dirks (WTM, auch Kassenwart) und Robert Lindner (GBW) wiedergewählt.Die vier Beisitzer Jürgen Giesche-Zudnik (FBG), Franz-Josef Hilleckes (Lastenrad), Manfred Obermann und Hans-Dieter Rohlf (alle GBW) bekamen zwei neue Kollegen, nämlich Jörg Hanschke (THÖ) und Jürgen Oberheide (GBW). Die Belange des Radsports wurden im alten Vorstand etwas stiefmütterlich behandelt. Jürgen Oberheide wird dies als engagierter und aktiver Rennradfahrer ändern.

Auch 2020 wird der ADFC Burgwedel von April bis September geführte Fahrradtouren (auch für Nicht-Mitglieder) anbieten. Neben den wöchentlichen Feierabendtouren (30 – 40 km) wird es wieder monatliche Halbtags– (40 – 60 km) und Ganztagstouren (60 – 80 km) geben.
Im Oktober steht der traditionelle Ortstermin gemeinsam mit dem Ortsrat einer der Burgwedeler Ortschaften auf dem Programm. Diesmal wird es nach Thönse gehen.

Der engere alte und neue Vorstand von links nach rechts:
H.Dirks, S.Timmann, R.Lindner

GPS-Navigation für Radtouren

Am 21.11.2019 veranstaltete der ADFC Burgwedel im Gasthaus am Markt (GBW) einen Informationsabend zur Fahrradnavigation mit GPS. Das Thema stieß auf großes Interesse. Um 19.oo war der Saal voll, auch alle Stehplätze waren vergeben. Die Referenten: Hans-Wilhelm Hurt (Bad Münder) und Manfred Scheren (Burgwedel) gaben einen engagierten und kurzweiligen Einblick in die Materie.
Die Präsentation von M.Scheren können Sie auf dem Link
https://www.adfc-burgwedel.de/wp-content/uploads/2019/11/Google-Maps-Navi-Manfred-Sch.pdf
studieren
Auf der Netzseite https://www.radrouting.de/ von K.-W.Hurt finden Sie viele Informationen zur GPS-Navigation mit Garmin Geräten. Seinen kompletten VHS-Kurs können Sie auf der Seite https://www.radrouting.de/gps-kurse/gps-anleitungen/download-vhs-kurs/ ansehen und runterladen (Passwort VHS).
Auf Grund der großen Nachfrage plant der ADFC BUW in der zweiten Jahreshälfte einen Workshop zu diesem Thema.

6.11.2015 – Zu wenig Licht im Dunklen

Beleuchtung RobertAm 06.11. stellte Robert Lindner vom ADFC Burgwedel-Isernhagen in einem öffentlichen Vortrag die Ergebnisse einer Erhebung zur Fahrradbeleuchtung in Burgwedel vor. Die Zahlen stimmen nachdenklich: von den insgesamt 705 gezählten Radfahrern waren aus der Gruppe der Jugendlichen 25% im Dunkeln ohne Licht unterwegs, weitere 16% nur mit einem Licht. Überraschenderweise schnitten die Erwachsenen kaum besser ab: aus dieser Gruppe radelten 23% ohne Licht und 15 % mit nur einem Licht.
Lediglich die Grundschüler konnten in dieser Erhebung glänzen: nur jeweils 13 % radelten ohne Licht bzw. mit lediglich einem Licht. Zu dem besseren Ergebnis tragen sicher die intensive Verkehrserziehung durch die Grundschule und möglicherweise auch die höhere Fürsorglichkeit der Eltern gegenüber ihren jüngeren Kindern bei. Auch die Tatsache, dass vor der Grundschule regelmäßig die Polizei präsent ist, mag Eltern dazu motivieren, auf die Beleuchtung der Räder ihrer Sprösslinge besser zu achten. Dass polizeiliche Kontrollen durchaus positive Effekte auf das Verhalten von Radlern ohne Licht haben können, darauf wies ein Mitarbeiter eines Burgwedler Fahrradgeschäftes hin: er beobachte jedes Mal nach einer polizeilichen Kontrolle eine Woge von Nachfragen nach Fahrradlichtern.
Dabei wird es den Radfahrern seit Mitte 2013 vom Gesetzgeber leicht gemacht: die für Rennräder unter 11 kg weit verbreiteten Akku- oder Batterie-Aufstecklichter sind jetzt auch an normalen Fahrrädern erlaubt, wenn die Leuchten ständig mitgeführt werden und den gesetzlichen Mindestanforderungen genügen. Ob letzteres der Fall ist, kann man an einem Prüfzeichen (eine Welle gefolgt von einem K und mehreren Zahlen, z.B.: ) leicht erkennen. Durch die in den letzten Jahren enorm verbesserte LED-Technik kann man heute sein Fahrrad so effizient beleuchten, dass man auf die genaue Einstellung des Frontscheinwerfers achten muss, um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Hier gilt, dass die Mitte des Lichtkegels 10 m vor dem Fahrrad den Boden erreichen muss. Entwicklungen wie Standlichttechnik und wetterunempfindliche Nabendynamoserhöhen Sicherheit und Zuverlässigkeit und sind dank Massenmarkt erschwinglich.
Die Technik ermöglicht heute, auch im Dunkeln sichtbar und sicher Rad zu fahren. Wie wichtig die Motivation zum Einsatz dieser Technik ist, zeigt ein Blick in die Unfalldatenbank des ADFC: Radler ohne Licht im Dunklen trifft immer ein hoher Anteil der Schuld. Welch schwerwiegenden physischen, psychischen und finanziellen Folgen solche Unfälle haben können, dürfte den Radfahrern ohne Licht wohl nicht klar sein.
Die beiden Burgwedler Fahrradgeschäfte werden in den nächsten Wochen kostenlose Beleuchtungschecks für Radfahrer anbieten, denen noch kein Licht aufgegangen ist.

© ADFC Wennigsen/Barsinghausen 2020